Bemerkenswert

„HUMVEE“, die Herren Steinmeier und Röttgen

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist humvee-450px-2015_mcas_beaufort_air_show_041215-m-cg676-161-1.jpg.

Das ist ein „Humvee“, produziert seit dem Irak-Krieg beim US-amerikanischen Industrie-Giganten General Motors. In und auf diesem hässlichen, wüstensandfarbenen Ungetüm fahren seit vorgestern die TALIBAN durch KABUL und andere Städte Afghanistans spazieren. Sollten die TALIBAN die Vorstellung hegen, eine Siegesparade zur Machtübernahme in der Hauptstadt durchzuführen, würden die Fernsehbilder in aller Welt Hunderte solcher Kisten zeigen – fabrikneu aus den USA eingeflogen – besetzt von Kämpfern in variantenreichen „Uniformen“, bewaffnet mit allem, was die Arsenale von Uncle Sam hergaben. Bei geschichtsbewussten Menschen stellen sich Erinnerungen ein – Peking im Sommer 1949, Saigon im Frühjahr 1975. Damals gab es noch keine HUMVEEs, aber amerikanisch ausgerüstete „Regierungstruppen“, die regimentweise zu den Siegern überliefen – samt ihren Waffen, Panzern, Jeeps.

Was hat das mit dem Herrn Steinmeier u tun? Vor einigen Stunden formulierte er: „Die Bilder der Verzweiflung am Flughafen Kabul sind beschämend für den politischen Westen.“ Und ??? Er war seit Jahrzehnten an führender Position in Berlin mitveranwortlich an der Seite von Schröder und Fischer für die Beteiligung der Bundesrepublik an den Kriegen der USA und der NATO. Wenn er von „Mitverantwortung“ spricht, dann sollte er die Konsequenz ziehen und als Bundespräsident das Schloss Bellevue noch heute verlassen, bevor der Schleier der Vergessenheit die Schreckensbilder des Flughafens Kabul zudeckt – für die nicht die TALIBAN, sondern die USA-Streitkräfte verantwortlich sind ! Und wenn das Wort „beschämend“ schon benutzt wird, dann bitte an der richtigen Stelle: es ist beschämend, wenn ein Herr Röttgen reflexartig nach einem Eingreifen der Bundeswehr schreit, bevor überhaupt Klarheit über die Lage am letzten Sonntag in Kabul herrschte- ein Herr Röttgen ist – und das ist wahrlich beschämend für unser politisches System – Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages! Auch er könnte sich ehrlich machen und den Rücktritt einreichen.

Dr. Dieter Weigert, Berlin Prenzlauer Berg

Von zwei niedersächsischen Zwergen, die auszogen, den Thüringern Glück zu bringen

Es war einmal ein im schönen armen Niedersachsen ein Salzsieder, der hatte drei Söhne, Balduin, Bernd und Bruno.

Balduin,der älteste und größte, erbte die Saline, den beiden anderen, die kleinwüchsig an Körper und Geist geblieben waren, befahl der Vater auf dem Sterbebette, in der Fremde, flußaufwärts von Weser und Werra ihr Glück zu suchen. So wanderten sie entlang der Weser, dann weiter die Werra bergauf,

schlugen sich durch das Unterholz, mieden die Städte und Dörfer aus Furcht vor den Räuberbanden und Wegelageren, bis sie in der Ferne Salzsieder erblickten. „Hier lassen wir uns nieder“ flüsterte Bruno dem Bruder Bernd, der etwa träge im Geiste war, ins rechte Ohr, „die Siedlung heißt Salzungen ! Sieh‘ mal, wie die Leute sich tummeln!“

Nach einem erfrischenden Bade machten sie sich auf den Weg, um sich bei einem Salinenmeister zu verdingen. Ach, wie groß war der Schreck! Der Meister und seine Altgesellen wiesen ihnen die Tür -„Euch Wichtel brauchen wir in Thüringen nicht, wir haben genügend einheimisches Gesindel, versuchts doch mal in den Klöstern, die Brüder suchen immer Rechts- und Linksgläubige! Drei Tagesmärsche immer der Sonne nach hat der Mainzer Erzbischof eine Niederlassung, ich wünsche Euch Glück“. Sprachs und knallte ihnen die Tür vor der Nase zu.
Da weinten die Brüder bitterlich und trennten sich, Bruno wendete sich nach links, Bernd nach rechts. Bruno fand Unterschlupf bei den hessischen Brüdern im Kloster zur heiligen Brüderlichkeit, die ihm bei guter Führung den immerwährenden Sonnenschein und die 20-Stunden-Woche versprachen und einen stolperfreien Aufstieg auf den schmalen Leitern zur Spitze der Gemeinschaft zusicherten, als sie seine Geisteskraft, seine Gerissenheit und Gewandheit im Umgang mit den Oberen erkannten.

Bernd jedoch, dem rechten Weg vertrauend, zu dem ihm der Vater im Stillen bei der Erinnerung an früherer Keuzzüge gen Osten geraten hatte, wanderte stracks zur Mainzer Siedlung am Fluß Gera und fand sofort Gleichgesinnte – entwurzelte Raubritter, Glücksspieler, Tagediebe und Lohnschreiber auf der Krämerbrücke. In der Hinterstube der Bierkneipe „Zum Heiligen Kreuzritter“ erzählten die Alten von den siegreichen Schlachten „damals im Osten“, von den Aufmärschen hinter den Totenkopf-Bannern, vom schmählichen Ende ihrer Träume hier in der thüringischen Einöde. Sie begrüßten den Zuwanderer mit aufgereckten Armen, wählten ihn, der schnell die richtigen Sprüche fand, zum Anführer. Noch sei die Zeit nicht reif zum letzten Gefecht, aber wenn er die Posaune bläst, marschieren sie hinter ihm „wie die Kälber“ hinter dem Hirten – wohin auch immer! Bernd schwelgte in Glückseligkeit, das war nun seine neue Heimat, wie stolz wäre der Vater, ihn so noch erleben zu dürfen.

Vollkommen war sein Stolz und Glücksgefühl, als er in der Menge bei einer seiner Umzüge im Andreasviertel seinen verloren geglaubten Bruder Bruno erkannte – nicht jubelnd, aber doch anwesend – und ein Banner gegen ihn schwenkend: „Nieder mit den Rechtgläubigen!“
Sie trafen sich in der Nacht und verabredeten für den nächsten Sonntag einen öffentlichen Kampf um die Führung in der Stadt und im Lande Thüringen.

Zur Wahlstatt wurde die an dieser Stlle sehr seichte Gera hinter der Krämerbrücke auserkoren. Die braven Bürger lachten über die gerüsteten, bannerumschlungenen Zwerge auf den Eseln – der rechtgläubige Totenkopf gegen den linkshändigen Sonnenschein! Sonnenschein gelang es, Bruder Bernd in die stinkende Brühe zu werfen und sich damit den Ehrenplatz im Kreise der Thüringer Edlen zu sichern. Bernd blieb der Platz hinter ihm in der Hohen Ratsversammlung – der Platz des in den Rücken stichelnden Führers des gegnerischen Lagers.
So hatten sie es sich nun gemütlich gemacht, die zugewanderten armen Brüder von der Weser im goldenen Thüringen.
Damit könnte das Märchen nun zu Ende sein – aber, aber !!!

Die Haß-Liebe der Brüder wurde plötzlich durch den Einfall der Riesen aus dem OSTLAND in das benachbartes Bandennest STEPANKA gestört. Man hatte sich so herrlich eingerichtet mit dem Räubernest STEPANKA – die Thüringer lieferten Speere und Salz, die STEPANKAER stichelten als Gegenleistung an der Grenze zum OSTLAND und verbrannten manchmal auch aufmüpfige OSTLÄNDER (Männer, Frauen und Kinder), die innerhalb ihrer Mauern siedelten, auf Scheiterhaufen und ersäuften sie in den Sümpfen und Flüssen hinten am Dunklen Meer.
Nun aber griffen auch die OSTLÄNDER zum Speer und marschierten gegen STEPANKA. Was erfrecht sich dieser Fürst OSTLANDS ? Unsere beiden Zwergenbrüder – vereint im väterlich eingeflößten Haß gegen OSTLAND – begruben feierlich (natürlich im Geheimen!) ihren Zwist und setzten sich an die Spitze des Kreuzzuges gegen die Ungläubigen – der Rechtgläubige Bernd und der Linksgläubige Bruno. „Mehr Speere für STEPANKA ! Nieder mit dem Fürsten des OSTLANDES ! Verbot aller Lieder und Banner des OSTLANDES in unserem FREIEN REICH !“ tönte es nun auf dem Domplatz der Mainzer Kolonie:

vereint, Arm in Arm die nun endlich vereinten Brüder !!!

Aus der sehr enttäuschten BERLINER FERNE – Märchen nach den Brüdern Grimm – Ähnlichkeiten der Brüder mit aktuellen Persönlichkeiten sind nicht angedacht und auch ausdrücklich verboten durch die neueste Bundesgesetzgebung!!!!

ZDF-Sportstudio EXTRA – Jungs (und Alibi-Mädchen) auf der Plapper-Stange

Was haben sie vor dem Spiel, in der Halbzeit-Pause und nach dem Spiel der GEZ-Gebührenzahlern zu vermelden?

Das was ihnen die bundesdeutsche Innenministerin im letzten Interview vorgesetzt hat: wie sehr befremdlich doch die FIFA und die anderen BÖSEN dieser Welt auf deutsche Provokationen – drei Monate in harten Nachtarbeit vorbereitet – reagieren, wie russische oder chinesische TROLLE vermutlich im Hintergrund den FIFA-Präsidenten und auch möglicherweis den IOC-Bach steuern.

Ich möchte mir keine Klage einhandeln, deshalb vermeide ich den Begriff S- …Jungen für die armseeligen Wichte, die mir als Menschenrechts-Apostel auf der gepolsterten Stange vorgeführt werden – aber als gesetzlich verpflichteter Gebührenzahler kann ich doch wohl Qualität verlangen !!!

Statt dessen Gewäsch, harsche Kritik am DFB, der sich angesichts des internationalen Kräfteverhältnisses im Weltfussball-verband von den großsprecherischen propagierten Provokationen distanzieren musste. Und zu meinem Entsetzen: der Sprecher der Jungs auf der Stange verkündete –

wir werden bei jedem Spiel dasein, wir und die buddies von der ARD lassen nicht locker, wir sind die gutbezahlten Anschwärzer der Nation !!!

QATAR – da beißen sich die Kolonial-Rassisten in London, Paris, Kopenhagen und Berlin die Zähne aus

Zur allgemeinen Überraschung übt sich der „ECONOMIST“ in der Ausgabe vom 19. November in TOLERANZ, scheint es auf den ersten Blick ! Der Beitrag auf Seite 16 – „The World Cup – In Defense of Qatar“ appeliert an Fans, TV-Zuschauer,westliche Politiker, sich mit dem Ausrichter-Land der Fussball- Weltmeisterschaft 2022 abzufinden, Wanderarbeiter, Korruption, Verletzung der Menschenrechte von Homosexuellen für 4 Wochen zu vergessen:

Man habe ja auch weggeschaut 2018 in Russland, im lezten Winter bei den Olympischen Spielen in China, im Jahre 1979 während der Fussball-WM unter der Diktatur der argentinischen Generale. Die Seitenhiebe müssen also sein.

Dennoch lugt der Teufelsfuß unter dem Hosenbein hervor – im hinteren Teil der gleichen Ausgabe des Magazins wird eine Stastik mit anschaulichen Diagrammen eines dänischen „Experten“ abgedruckt, die an rassistischer Arroganz des europäischen „Demokraten“ – sprich Saubermannes nichts zu wünschen übrig lässt:

Rote Rechtecke in der Bilanz der Vergabe bedeutender internationaler Sportereignisse kennzeichnen die „BÖSEN“, also die Autokratien, die grauen Rechtecke die „GUTEN“, also die Demokratien, also frei von rassistischen, autokratischen, neokolonialen Gelüsten , also die Musterländle in der Bewahrung und Verfechtung der Menschenrechte. !

Hallo, ruft da die Wirtin meiner Bierkneipe – Dänemark? Ist das nicht unser nördlicre Nachbar mit den zwei Kolonien – genannt „Übersee-Territorien“ Grönland und die Färöer ?

Größenvergleich: das „Mutterland“ Dänemark, Grönland und die Färöer-Inseln

Hallo, Herr Professor Adam Scharpf von der Universität Kopenhagen, verfertigen Sie bitte eine Statistik mit Diagrammen über die satten Gewinne, die das dänische Mutterland seit Jahrzehnten aus den Kolonien in die Metropole transportiert hat und geben Sie im nächsten Jahr den „Überee-Territorien“ die wirkliche Unabhängigkeit (was übrigens auch für Frankreich, Spanien. das Vereinigte Königreich gilt), dann wären Sie ein interessanter Gesprächspartner. Bis dahin aber – schweigen Sie lieber zum Thema Menschenrechte und arabische Völker und Staaten !!

Dr. Dieter Weigert, Berlin Prenzlauer Berg, 19. November 2022

„Unterthänigst“ – Revolution in Berlin ? FAKE-NEWS !!!

Berliner Unwille – Modell

Mein „Lieblings-Historiker“Adolf Carl Streckfuß (1823 – 1895), aufrechter preußischer Demokrat, Aktivist des Jahres 1848, mühte sich redlich, in den dunklen Jahrzehnten nach den europäischen Unruhen von 1848/49 wenigstens die Erinnerung an demokratische Bewegungen in Brandenburg/Preußen seit dem Ausgang des Mittelalters im politischen Bewußtsein wachzuhalten, wenn schon die vereinte Reaktion alle wirklichen Ansätze einer anti-autokratischen Volksbestrebung in der historischen Realität ausgelöscht hatte.

Begraben wurde er auf dem Friedhof der Sophiengemeinde (Berlin-Mitte) an der Bergstraße:

So bleibt mir aber die Genugtuung, heute, in einer ähnlich dunklen Periode der Geschichtsverfälschung, der Verdrängung und sogar strafrechtlichen Verfolgung historischer Wahrheiten, Adolph Streckfuß im Original zu Wort kommen zu lassen – zum sogenannten BERLINER UNWILLEN von 1448, dessen Andenken die Geschichtsfälscher rings um die Schloss-Kopie am Lustgarten in ihren FAKE-NEWS so gern auslöschen möchten:

Wer wagt es in der gegenwärtigen, sehr dunklen Periode der Berliner und deutschen Geschichtsdarstellung, solche Wahrheiten auszussprechen oder gar durcken zu lassen? Vor allem jene Zusammenhänge zwischen der Niederschlagung des BERLINER UNWILLENS und den erfolgreichen Attacken der feudalen Reaktion gegen die städtische Selbstverwaltung im gesamten Reich? Da befleißigt man sich doch lieber mit bunten Bildchen der Fürstenverherrlichung;

Die Boddien-Jünger innerhalb und außerhalb der unsäglichen Schloss-Kopie konnten nach dem Sieg über den DDR-Palast der Republik nun also einen zweiten Sieg verbuchen – die Anerkennung ihrer FAKE-NEWS vom WILLEN der BERLINER, endlich wieder die Hohenzollern in Stein in der bürgerlichen Berliner Stadtmitte anbeten zu dürfen! (Gefälscht selbstverständlich auch in Stein gemeißelt eine Jahreszahl aus dem 15. Jahrhundert als Geburtstag des ursprüngklichen ZWING-CÖLLN). Da kömmt einem doch Werner Peters`UNTERTAN in den Sinn!

Reicht das zu einer strafechtlichen Verfolgung wegen Volksverhetzung ???

Hier meine Daten: Dr. Dieter Weigert, Berlin Prenzlauer Berg, 27.Oktober 2022

Maria Magdalena – die reuige Büßerin – vielfach, allseitig im LOUVRE

Wer meint, in Paris die Bekanntschaft mit der Heiligen Maria Magdalena in der Kirche La Madeleine beginnen zu können, liegt eindeutig falsch.

Hat nur den Namen gemeinsam mit der Heiligen La Madeleine

Erfolgreicher verläuft die Suche aber im Louvre, in seinen großen Häusern, auf den verschiedenen Ebenen und in den weiträumigen Sälen, wenn man sich nur abseits vom MONA LISA orientierten Strom hält.
Da ist es ein Detail, das mich fesselt:

Die „Sünderin“ Maria Magdalena bei der „Kreuzabnahme“ des Leichnams Jesu

Der anonyme Maler aus dem Kölner Raum, genannt „Meister des Heiligen Bartholomäus“, greift bedenkenlos in die Kiste der spätgotischen Attribute der Heiligen Maria Magdalena – und verwendet die Prostitution, die Darbietung der Fleischeslust, als allgemein verständliches malerisches Mittel der Beschreibung der Heiligen. (um 1480-1510)

Hier die Gesamtdarstellung:

Mit dieser Darstellung sind wir schon mitten in der ästhetischen, aber auch religionsgeschichtlichen Debatte um die „wirkliche, echte“ Maria Magdalena: war es die aktive Teilnehmerin (aus gutem Hause) der Gruppe des jüdischen Wanderpredigers Jesus, aus deren Körper er die Dämonen in einer öffentlichen Vorführung vertrieb? Kaum ein Sujet für bildende Künstler !
Oder war es jene Anhängerin des Erlösers Jesu, die während seiner Kreuzigung und der Abnahme des leblosen Körpers in tiefer Trauer am Fuße des Kreuze kniet?
Oder war es jene Frau, erkennbar am Attribut des Salbengefäßes, mehrfach in vielfältigen Varianten gemalt und in Stein oder Holz geformt, die am Ostersonntag-Morgen mit den anderen beiden Marien zur steinernen Grabhöhle kommt, um die Leiche mit duftenden Essenzen zu salben und die den Erlöser am leeren Grab als Erste entdeckte und seine Weisung NOLI ME TANGERE ! erschreckt entgegennehme musste?

Beginnen wir den Rundgang mit ihr: „Sainte Marie-Madeleine, tenant un vase à parfum, Lorraine, 1400-1430“ („Pierre calcaire, traces de polychromie et de dorure“) Diese Skulptur gehörte vermutlich zu einer Gruppe trauernder Frauen aus den neutestamentalischen Szenen der Grablegung und der Auferstehung, ein Theam in jener Periode des 15. und 16. Jahrhunderts weit verbreitet.

Das Ölbild „La Pietà de Villeneuve-lès-Avignon“ des Malers Enguerrand Quarton, vermutlich aus dem Jahre 1455 besticht durch seine üppige Verwendung von Gold und – als Altarbild – auf Holz des in der Provence heimischen Walnussbaumes präsentiert.

Die heilige Madeleine als Trauernde wird nicht nur durch das Attribut des Salbengefäßes, sondern zusätzlich durch den Namenszug im Heiligenschein den Gläubigen vorgestellt.

Diese Madeleine – ebenfalls auf Holz – stammt aus der Region von Antwerpen, repräsentiert den Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance in Nordeuropa (um 1520 – 1525). Die Heilige zeigt durch Kleidung und Schmuck, dass sie zur bürgerlichen Oberschicht gehört anmutig, Sympathie ausstrahlend lädt sie die Betrachter ein, sich den Inhalt der geöffneten Salbenbüchse anzusehen.

Quentin Metsys, Sainte Madeleine

Eine historisch späte „Sünderin“, bereuend, verklärten Blickes – kirchengeschichtlich „beschwert“ durch die zusätzlichen Attribute des Totenschädels und des Buches, Hinweise auf die in die Biographie eingefügten Jahre des daseisn als Eremitin.

Guy Francois, Sainte Marie Madeleine pénitente, um 1620-1630

Dazwischen eine Renaissance-Darstellung aus Norditalien (Venetien): die Heilige Maria Magdalena gemeinam mit Junfrau Maria und Johannes dem Täufer vor einer naturalistischen Landschaft und venezianischer Architektur. Das Attribut des Salbengefäßes ist deutlich sichtbar, es fehlen die sonst üblichen Hinweise auf die Reue der Sünderin und die Jahre als Einsiedlerin in der Wüste.

Giovanni Battista CIMA, genannt CIMA DA CONEGLIANO, La Vierge et l’Enfant Jésus entre saint Jean Baptiste et sainte Maria-Madeleine, um 1511-1513

Als vorletztes Beispiel der Vielfalt der ästhetischen Interpretationsmöglichkeiten der Figur der heiligen Madeleine in der bildenden Kunst – damals in der klassischen Periode (um 1800) noch naiv betitelt : „Portrait d’une négresse“. Die Künstlerin – Maria-Guillemine Benoist – Schülerin der bekannten Élisabeth Vigée-Lebrun und Mitarbeiterin des großen Jacques-Louis David – verstand ihr Werk als aktiven, humanistischen Beitrag zur Durchsetzung der Menschen- (und Frauen-) Rechte, zur Abschaffung der Sklaverei. Damit wurde sie und besonders mit diesem Bild, erstmals gezeigt im PARISER SALON von 1800, zur Vorkämpferin der aktuellen feministischen Bewegung unter dem Banner der Madeleine !

Zum Abschluss meines privaten Rundganges im Louvre – müde, durstig, ästhetisch gesättigt: im DENON-Flügel, Niveau -1, Saal 169: eine Version der Maria Magdalena aus dem Deutschland Albrecht Dürers (im Glaskasten) – aus einem Augsburger Dominikaner-Kloster.

Erhart, GregorPays Germaniques et de l’Europe de l’Est, Musée du Louvre, Département des Sculptures du Moyen Age, de la Renaissance et des temps modernes, RF 1338 – https://collections.louvre.fr/ark:/53355/cl010093565https://collections.louvre.fr/CGU

Die Heilige, wie sie uns nach den Jahrzehnten der ägyptischen Einsiedelei entgegentritt: entblößt von allem bürgerlichen Luxus, die zu Lumpen gewordenen Kleider abgeworfen und den noch makellosen Körper verhüllt durch das natürliche Haupt- und Körperhaar! – ein Wunsch-Sujet des Renaissance-Künstlers.
Nach der nötigen Pause zur Erholung – Monate werden vergehen, um Kraft zu schöpfen für die Museen d’Orsay, Moreau etc.
À tantot !

PUTINS „Kapriolen“ -dialektisch verstanden?

Es wird uns viel zugemutet! Zuviel ? Uns ? Schon im ersten Satz scheinbar unauflösliche Denkansätze –

Der Kreml – asiatisch umhüllt (Titelbild des ECONOMIST, Detail)

Der Kreml zeugt von „jähen Wendungen“ seiner Herrscher wie kaum eine andere Residenz Europas seit es etablierte Zentren der Macht gibt, also seit dem Spätmittelalter, also seit IWAN IV, – dem „Grosny“. Seine Machtinhaber waren aus der Sicht der Unterlegenen immer GROSNY – Schrecklich, FURCHTEINFLÖSSEND, GRAUSAM. Wird „uns“ Sympthisanten zuviel zugemutet, wenn uns Putin Solidarität abfordert, „UNS“, den Freunden der Partisanen vom AMUR,

der Reiterarmeen des Kirgisen Frunse,

des Pawka Kortschagin, der Kumpels der Fahne von Kriwoj Rog, UNS – den Gefolgsleuten des Zaren Alexander Newski, den Gefährten der Matrosen der AURORA?

Der große Traum: Helsinki 1975

Die jüngste Wendung des Kreml – konsequente Abkehr vom Traum eines EUROPÄISCHEN HAUSES (Gorbatschow bis PUTIN im Bundestag)

Das Angebot – unerwidert

Hegels Weltgeist käme ins Schwärmen – Putins „Jähe Wendung“ erfährt durch einen Fanfarenstoß des „WESTENS“ globale Aufmerksamkeit – Terror-Anschlag auf eine Brücke, des Symbols der Einheit, der Zusammenarbeit, der Verbindung!

SIGNAL: Ende der Zusammenarbeit, Ende der Träume

Es scheint nur eine Formalität – aber es ist das Ende jenes Traums vom Groß-Europa unter Einschluss Russlands, das Präsident Putin „am darauffolgenden Montag“ im russischen Sicherheitsrat verkündet ! Die Welt außerhalb des klassischen Kontinents EUROPA – Richtung Osten und Süden -Richtung China, Indien, Afrika. Europa muß neu denken lernen. Meine ostdeutschen Schwestern und Brüder sollten nach Kirgysien reisen und Brückenbau studieren:

Brückenbau nach Norden (Sibirien) und Osten (China)

Und sie sollten mal wieder Dshingis Aitmatow zur Hand nehmen.

Mit solidarischen Grüßen
Dr. Dieter Weigert, Berlin Prenzlauer Berg 11. Oktober 2022

Die Ängste der klassischen „weißen“ Eliten

Titelblatt des druckfrischen ECONOMIST

Das zielbewusste Gesicht der italienischen Wahlsiegerin flösst den Eliten Westeuropas Angst ein, sie machen sich in die Hosen – Frau von der Leyen droht sogar mit Instrumenten wie dazumals die Hexenjäger.

Was steckt dahinter ? Sie spüren ihre Ohnmacht angesichts des weltweiten Machtverlustes, angesichts von „Shanghai“ und „BRICS“,

(Osaka – Japão, 28/06/2019) Presidente da República, Jair Bolsonaro, durante foto de família dos Líderes dos BRICS. Foto: Alan Santos / PR

angesichts der wachsenden Unruhe ihrer nach KOKS und WUNDERWAFFEN schreienden Kasperpuppe in Kiew, angesichts der Demonstrationen in den europäischen Straßen gegen den drohenden Hunger, die drohende Eiseskälte in den Wohnungen, angesichts der lächerlichen „Waschlappen“-Provinzpotentaten.

Die „weißen“ Eliten hatten nach 1989 einen Traum : die Sowjetunion war verschwunden, der russische Säufer verschenkt die Reichtümer des Landes, China versteckt sich, der Rest der Welt duckt sich ab und liegt den USA und Westeuropa zu Füßen.

Nun aber – nach nur dreißig Jahren – zeigen die „Bösen“ die Zähne!

Also wird die Kiste der bewährten Propaganda-Fähnchen vom Boden geholt und den TV- und Netz-Fans zwischen Los Angeles und Vilnius in de Hände gedrückt – die Autokraten, die Post-faschisten, die „neuen Zaren“, die „imperialistischen Träumer“ sind nun die Feinde: Putin, Orban, Xi Jinping und letzt die strahlende Georgia Meloni! Kein Mittelzu schade. aus Nationalisten werden Faschisten, und im Umkehrschluss werden aus den faschistoiden Verbrechen der ukrainischen Badera-Verehrer Instrumentarien der Demokratie, werden aus ehemals pazifistischen Grünen militante, fanatische Freiheitskämpfer gegen die asiatische Gefahr.

Ich übertreibe? Keineswegs – wie schnell und akkurat die „weißen“ Medien sich auf das Schlagwort „POST-FASCHISTISCH“ eingeschworen haben, um die neue Koalition in Rom, die der Demokratie-feindlichen EU-Bürokratie wirklich zur Gefahr „von innen“ werden kann, abzuwerten, zeugt von der Riesenangst, die sie umtreibt, die LEYEN und Komplizen!

Es wird ein heißer Herbst !!!

Dr.Dieter Weigert, Berlin Prenzlauer Berg, 26. September 2022

Präsident Putin – was schrieb er im Sommer 2021 (oder was ließ er schreiben?)

Den treuen Lesern meiner Blogs zur Erklärung: Pandemie, Kriegsdrohungen und Kriegsrealität der letzten Monate verhinderten die „normale“ intellektuelle Tätigkeit, die Erarbeitung und Veröffentlichung von Beiträgen zu historischen, kulturellen, philosophischen Themen.

Aber das „hohe demokratische Gut“ der Meinungsfreiheit und der grundgesetzlich verbürgte freie Zugang zu politischen Informationen – auch aus dem Ausland, auch aus Staaten, mit denen Deutschland und die EU sich nicht im Kriegszustand befinden – lässt mich heute „zur Feder greifen“ und das Ergebnis den Lesern meiner Blogs zur Kenntnis geben.

Der Hintergrund: im Sommer des vergangenen Jahres veröffentlichte der russische Präsident Putin einen Beitrag unter dem Titel „On the Historical Unity of Russians und Ukrainians“, dessen Hauptthesen sich wiederfinden in der Rede Putins zur Begründung des Antrags auf völkerrechtliche Anerkennung der Unabhängigkeit der Republiken Donezk und Lugansk vor dem russischen Parlament im letzten Monat.

Da es aufgrund der Blockierung des Zugangs zu offiziellen Medien Russlands durch das demokratische politische System der Bundesrepublik nicht möglich ist, jenen Beitrag Putins vom 12. Juli 2021 abzurufen (man möge es versuchen: en.kremlin.ru/d/66181), erlaube ich mir, den Text hier zum Zwecke der Beförderung der wissenschaftlichen Debatte und zur objektiven politischen Meinungsbildung wiederzugeben, den ich glücklicherweise damals abgespeichert hatte.

Quelle:  http://www.en.kremlin.ru/events/president/news/66181

Article by Vladimir Putin

”0n the Historical Unity  of Russians and Ukrainians“ 

July 12, 2021 17:00 

During the recent Direct Line, when I was asked about Russian-Ukrainian relations, I said  that Russians and Ukrainians were one people — a single whole. These words were not  driven by some short-term considerations or prompted by the current political context. It is  what l have said on numerous occasions and what I firmly believe. I therefore feel it  necessary to explain my position in detail and share my assessments of today’s situation. 

First of all, I would like to emphasize that the wall that has emerged in recent years  between Russia and Ukraine, between the parts of what is essentially the same historical  and spiritual space, to my mind is our great common misfortune and tragedy. These are,  first and foremost, the consequences of our own mistakes made at different periods  of time. But these are also the result of deliberate efforts by those forces that have always  sought to undermine our unity. The formula they apply has been known from time  immemorial — divide and rule. There is nothing new here. Hence the attempts to play  on the ”national question“ and sow discord among people, the overarching goal being  to divide and then to pit the parts of a single people against one another. 

To have a better understanding of the present and look into the future, we need to turn  to history. Certainly, it is impossible to cover in this article all the developments that have  taken place over more than a thousand years. But l will focus on the key, pivotal moments  that are important for us to remember, both in Russia and Ukraine. 

Russians, Ukrainians, and Belarusians are all descendants of Ancient Rus, which was  the largest state in Europe. Slavic and other tribes across the vast territory – from Ladoga,  Novgorod, and Pskov to Kiev and Chernigov — were bound together by one language (which  we now refer to as Old Russian), economic ties, the rule of the princes of the Rurik dynasty,  and — after the baptism of Rus — the Orthodox faith. The spiritual choice made by St.  Vladimir, who was both Prince of Novgorod and Grand Prince of Kiev, still largely determines  our affinity today.      

The throne of Kiev held a dominant position in Ancient Rus. This had been the custom  since the late 9th century. The Tale of Bygone Years captured for posterity the words of Oleg  the Prophet about Kiev, „Let it be the mother of all Russian cities.“ 

Later, like other European states of that time, Ancient Rus faced a decline of central rule  and fragmentation. At the same time, both the nobility and the common people perceived  Rus as a common territory, as their homeland. 

The fragmentation intensified after Batu Khan’s devastating invasion, which ravaged many  cities, including Kiev. The northeastern part of Rus fell under the control of the Golden  Horde but retained limited sovereignty. The southern and western Russian lands largely  became part of the Grand Duchy of Lithuania, which — most significantly — was referred  to in historical records as the Grand Duchy of Lithuania and Russia. 

Members of the princely and ”boyar“ clans would change service from one prince  to another, feuding with each other but also making friendships and alliances. Voivode  Bobrok of Volyn and the sons of Grand Duke of Lithuania Algirdas — Andrey of Polotsk  and Dmitry of Bryansk — fought next to Grand Duke Dmitry lvanovich of Moscow  on the Kulikovo field. At the same time, Grand Duke of Lithuania Jogaila — son  of the Princess of Tver — led his troops to join with Mamai. These are all pages of our  shared history, reflecting its complex and multi-dimensional nature. 

Most importantly, people both in the western and eastern Russian lands spoke the same  language. Their faith was Orthodox. Up to the middle of the 15th century, the unified church  government remained in place. 

At a new stage of historical development, both Lithuanian Rus and Moscow Rus could have  become the points of attraction and consolidation of the territories of Ancient Rus. lt so  happened that Moscow became the center of reunification, continuing the tradition  of ancient Russian statehood. Moscow princes — the descendants of Prince Alexander  Nevsky — cast off the foreign yoke and began gathering the Russian lands. 

In the Grand Duchy of Lithuania, other processes were unfolding. ln the 14th century,  Lithuania’s ruling elite converted to Catholicism. In the 16th century, it signed the Union  of Lublin with the Kingdom of Poland to form the Polish—Lithuanian Commonwealth.  The Polish Catholic nobility received considerable land holdings and privileges  in the territory of Rus. In accordance with the 1596 Union of Brest, part of the western  Russian Orthodox clergy submitted to the authority of the Pope. The process of Polonization  and Latinization began, ousting Orthodoxy.       

As a consequence, in the 16—17th centuries, the liberation movement of the Orthodox  population was gaining strength in the Dnieper region. The events during the times  of Hetman Bohdan Khmelnytsky became a turning point. His supporters struggled  for autonomy from the Polish—Lithuanian Commonwealth. 

ln its 1649 appeal to the king of the Polish—Lithuanian Commonwealth, the Zaporizhian  Host demanded that the rights of the Russian Orthodox population be respected, that  the voivode of Kiev be Russian and of Greek faith, and that the persecution of the churches  of God be stopped. But the Cossacks were not heard. 

Bohdan Khmelnytsky then made appeals to Moscow, which were considered by the Zemsky  Sobor. On 1 October 1653, members of the supreme representative body of the Russian  state decided to support their brothers in faith and take them under patronage. ln January  1654, the Pereyaslav Council confirmed that decision. Subsequently, the ambassadors  of Bohdan Khmelnytsky and Moscow visited dozens of cities, including Kiev, whose  populations swore allegiance to the Russian tsar. Incidentally, nothing of the kind happened  at the conclusion of the Union of Lublin. 

In a letter to Moscow in 1654, Bohdan Khmelnytsky thanked Tsar Aleksey Mikhaylovich  for taking „the whole Zaporizhian Host and the whole Russian Orthodox world under  the strong and high hand of the Tsar“. lt means that, in their appeals to both the Polish king  and the Russian tsar, the Cossacks referred to and defined themselves as Russian  Orthodox people. 

Over the course of the protracted war between the Russian state and the Polish- Lithuanian Commonwealth, some of the hetmans, successors of Bohdan Khmelnytsky,  would „detach themselves“ from Moscow or seek support from Sweden, Poland, or Turkey.  But, again, for the people, that was a war of liberation. It ended with the Truce of Andrusovo  in 1667. The final outcome was sealed by the Treaty of Perpetual Peace in 1686.  The Russian state incorporated the city of Kiev and the lands on the left bank  of the Dnieper River, including Poltava region, Chernigov region, and Zaporozhye. Their  inhabitants were reunited with the main part of the Russian Orthodox people. These  territories were referred to as ”Malorossia“ (Little Russia). 

The name „Ukraine“ was used more often in the meaning of the Old Russian word  ”okraina“ (periphery), which is found in written sources from the 12th century, referring  to various border territories. And the word „Ukrainian“, judging by archival documents,  originally referred to frontier guards who protected the external borders.       

On the right bank, which remained under the Polish—Lithuanian Commonwealth, the old  orders were restored, and social and religious oppression intensified. On the contrary,  the lands on the left bank, taken under the protection of the unified state, saw rapid  development. People from the other bank of the Dnieper moved here en masse. They  sought support from people who spoke the same language and had the same faith. 

During the Great Northern War with Sweden, the people in Malorossia were not faced with  a choice of whom to side with. Only a small portion of the Cossacks supported Mazepa’s  rebellion. People of all orders and degrees considered themselves Russian and Orthodox. 

Cossack senior officers belonging to the nobility would reach the heights of political,  diplomatic, and military careers in Russia. Graduates of Kiev-Mohyla Academy played  a leading role in church life. This was also the case during the Hetmanate — an essentially  autonomous state formation with a special internal structure — and later in the Russian  Empire. Malorussians in many ways helped build a big common country — its statehood,  culture, and science. They participated in the exploration and development of the Urals,  Siberia, the Caucasus, and the Far East. Incidentally, during the Soviet period, natives  of Ukraine held major, including the highest, posts in the leadership of the unified state.  Suffice it to say that Nikita Khrushchev and Leonid Brezhnev, whose party biography was  most closely associated with Ukraine, led the Communist Party of the Soviet Union (CPSU)  for almost 30 years. 

In the second half of the 18th century, following the wars with the Ottoman Empire, Russia  incorporated Crimea and the lands of the Black Sea region, which became known  as Novorossiya. They were populated by people from all of the Russian provinces. After  the partitions of the Polish-Lithuanian Commonwealth, the Russian Empire regained  the western Old Russian lands, with the exception of Galicia and Transcarpathia, which  became part of the Austrian — and later Austro-Hungarian — Empire. 

The incorporation of the western Russian lands into the single state was not merely  the result of political and diplomatic decisions. it was underlain by the common faith,  shared cultural traditions, and — I would like to emphasize it once again — language  similarity. Thus, as early as the beginning of the 17th century, one of the hierarchs  of the Uniate Church, Joseph Rutsky, communicated to Rome that people in Moscovia  called Russians from the Polish-Lithuanian Commonwealth their brothers, that their written  language was absolutely identical, and differences in the vernacular were insignificant. He  drew an analogy with the residents of Rome and Bergamo. These are, as we know,  the center and the north of modern Italy.      

Many centuries of fragmentation and living within different states naturally brought about  regional language peculiarities, resulting in the emergence of dialects. The vernacular  enriched the literary language. Ivan Kotlyarevsky, Grigory Skovoroda, and Taras  Shevchenko played a huge role here. Their works are our common literary and cultural  heritage.

Taras Shevchenko wrote poetry in the Ukrainian language, and prose mainly  in Russian. The books of Nikolay Gogol, a Russian patriot and native of Poltavshchyna, are  written in Russian, bristling with Malorussian folk sayings and motifs. How can this heritage  be divided between Russia and Ukraine? And why do it?  The south-western lands of the Russian Empire, Malorussia and Novorossiya,  and the Crimea developed as ethnically and religiously diverse entities. Crimean Tatars,  Armenians, Greeks, Jews, Karaites, Krymchaks, Bulgarians, Poles, Serbs, Germans,  and other peoples lived here. They all preserved their faith, traditions, and customs. 

I am not going to idealise anything. We do know there were the Valuev Circular of 1863  an then the Ems Ukaz of 1876, which restricted the publication and importation of religious  and socio-political literature in the Ukrainian language. But it is important to be mindful  of the historical context. These decisions were taken against the backdrop of dramatic  events in Poland and the desire of the leaders of the Polish national movement to exploit  the „Ukrainian issue“ to their own advantage. I should add that works of fiction, books  of Ukrainian poetry and folk songs continued to be published. There is objective evidence  that the Russian Empire was witnessing an active process of development  of the Malorussian cultural identity within the greater Russian nation, which united  the Velikorussians, the Malorussians and the Belorussians. 

At the same time, the idea of Ukrainian people as a nation separate from the Russians  started to form and gain ground among the Polish elite and a part of the Malorussian  intelligentsia. Since there was no historical basis — and could not have been any,  conclusions were substantiated by all sorts of concoctions, which went as far as to claim  that the Ukrainians are the true Slavs and the Russians, the Muscovites, are not. Such  „hypotheses“ became increasingly used for political purposes as a tool of rivalry between  European states. 

Since the late 19th century, the Austro-Hungarian authorities had latched onto this  narrative, using it as a counterbalance to the Polish national movement and pro-Muscovite  sentiments in Galicia. During World War l, Vienna played a role in the formation of the so-called Legion of Ukrainian Sich Riflemen. Galicians suspected of sympathies with Orthodox  Christianity and Russia were subjected to brutal repression and thrown into  the concentration camps of Thalerhof and Terezin.  

Further developments had to do with the collapse of European empires, the fierce civil war  that broke out across the vast territory of the former Russian Empire, and foreign  intervention. 

After the February Revolution, in March 1917, the Central Rada was established in Kiev,  intended to become the organ of supreme power. ln November 1917, in its Third Universal,  it declared the creation of the Ukrainian People’s Republic (UPR) as part of Russia. 

ln December 1917, UPR representatives arrived in Brest-Litovsk, where Soviet Russia was  negotiating with Germany and its allies. At a meeting on 10 January 1918, the head  of the Ukrainian delegation read out a note proclaiming the independence of Ukraine.  Subsequently, the Central Rada proclaimed Ukraine independent in its Fourth Universal. 

The declared sovereignty did not last long. Just a few weeks later, Rada delegates signed  a separate treaty with the German bloc countries. Germany and Austria-Hungary were  at the time in a dire situation and needed Ukrainian bread and raw materials. In order  to secure large-scale supplies, they obtained consent for sending their troops and technical  staff to the UPR. In fact, this was used as a pretext for occupation. 

For those who have today given up the full control of Ukraine to external forces, it would be  instructive to remember that, back in 1918, such a decision proved fatal for the ruling  regime in Kiev. With the direct involvement of the occupying forces, the Central Rada was  overthrown and Hetman Pavlo Skoropadskyi was brought to power, proclaiming instead  of the UPR the Ukrainian State, which was essentially under German protectorate. 

ln November 1918 — following the revolutionary events in Germany and Austria-Hungary —  Pavlo Skoropadskyi, who had lost the support of German bayonets, took a different course,  declaring that „Ukraine is to take the lead in the formation of an All-Russian Federation“.  However, the regime was soon changed again. lt was now the time of the so-called  Directorate. 

ln autumn 1918, Ukrainian nationalists proclaimed the West Ukrainian People’s Republic  (WUPR) and, in January 1919, announced its unification with the Ukrainian People’s  Republic. In July 1919, Ukrainian forces were crushed by Polish troops, and the territory  of the former WUPR came under the Polish rule. 

In April 1920, Symon Petliura (portrayed as one of the „heroes“ in today’s Ukraine)  concluded secret conventions on behalf of the UPR Directorate, giving up — in exchange  for military support – Galicia and Western Volhynia lands to Poland. In May 1920, Petliurites entered Kiev in a convoy of Polish military units. But not for long. As early  as November 1920, following a truce between Poland and Soviet Russia, the remnants  of Petliura’s forces surrendered to those same Poles. 

The example of the UPR shows that different kinds of quasi-state formations that emerged  across the former Russian Empire at the time of the Civil War and turbulence were  inherently unstable. Nationalists sought to create their own independent states, while  leaders of the White movement advocated indivisible Russia. Many of the republics  established by the Bolsheviks‘ supporters did not see themselves outside Russia either.  Nevertheless, Bolshevik Party leaders sometimes basically drove them out of Soviet Russia  for various reasons. 

Thus, in early 1918, the Donetsk-Krivoy Rog Soviet Republic was proclaimed and asked  Moscow to incorporate it into Soviet Russia. This was met with a refusal. During a meeting  with the republic’s leaders, Vladimir Lenin insisted that they act as part of Soviet Ukraine.  On 15 March 1918, the Central Committee of the Russian Communist Party (Bolsheviks)  directly ordered that delegates be sent to the Ukrainian Congress of Soviets, including from  the Donetsk Basin, and that „one government for all of Ukraine“ be created  at the congress. The territories of the Donetsk-Krivoy Rog Soviet Republic later formed  most of the regions of south-eastern Ukraine. 

Under the 1921 Treaty of Riga, concluded between the Russian SFSR, the Ukrainian SSR  and Poland, the western lands of the former Russian Empire were ceded to Poland.  In the interwar period, the Polish government pursued an active resettlement policy,  seeking to change the ethnic composition of the Eastern Borderlands — the Polish name  for what is now Western Ukraine, Western Belarus and parts of Lithuania. The areas were  subjected to harsh Polonisation, local culture and traditions suppressed. Later, during  World War ll, radical groups of Ukrainian nationalists used this as a pretext for terror not  only against Polish, but also against Jewish and Russian populations. 

In 1922, when the USSR was created, with the Ukrainian Soviet Socialist Republic  becoming one of its founders, a rather fierce debate among the Bolshevik leaders resulted  in the implementation of Lenin’s plan to form a union state as a federation of equal  republics. The right for the republics to freely secede from the Union was included  in the text of the Declaration on the Creation of the Union of Soviet Socialist Republics and,  subsequently, in the 1924 USSR Constitution. By doing so, the authors planted  in the foundation of our statehood the most dangerous time bomb, which exploded  the moment the safety mechanism provided by the leading role of the CPSU was gone,  the party itself collapsing from within. A „parade of sovereignties“ followed. On 8 December 1991, the so-called Belovezh Agreement on the Creation of the Commonwealth  of Independent States was signed, stating that „the USSR as a subject of international law  and a geopolitical reality no longer existed.“ By the way, Ukraine never signed or ratified  the ClS Charter adopted back in 1993. 

In the 1920’s-1930’s, the Bolsheviks actively promoted the ”localization policy“, which  took the form of Ukrainization in the Ukrainian SSR. Symbolically, as part of this policy  and with consent of the Soviet authorities, Mikhail Grushevskiy, former chairman of Central  Rada, one of the ideologists of Ukrainian nationalism, who at a certain period of time had  been supported by Austria-Hungary, was returned to the USSR and was elected member  of the Academy of Sciences. 

The localization policy undoubtedly played a major role in the development  and consolidation of the Ukrainian culture, language and identity. At the same time, under  the guise of combating the so-called Russian great-power chauvinism, Ukrainization was  often imposed on those who did not see themselves as Ukrainians. This Soviet national  policy secured at the state level the provision on three separate Slavic peoples: Russian,  Ukrainian and Belorussian, instead of the large Russian nation, a triune people comprising  Velikorussians, Malorussians and Belorussians. 

In 1939, the USSR regained the lands earlier seized by Poland. A major portion of these  became part of the Soviet Ukraine. In 1940, the Ukrainian SSR incorporated part  of Bessarabia, which had been occupied by Romania since 1918, as well as Northern  Bukovina. In 1948, Zmeyiniy Island (Snake Island) in the Black Sea became part of Ukraine.  In 1954, the Crimean Region of the RSFSR was given to the Ukrainian SSR, in gross  violation of legal norms that were in force at the time. 

I would like to dwell on the destiny of Carpathian Ruthenia, which became part  of Czechoslovakia following the breakup of Austria-Hungary. Rusins made up  a considerable share of local population. While this is hardly mentioned any longer, after  the liberation of Transcarpathia by Soviet troops the congress of the Orthodox population  of the region voted for the inclusion of Carpathian Ruthenia in the RSFSR or, as a separate  Carpathian republic, in the USSR proper. Yet the choice of people was ignored. In summer  1945, the historical act of the reunification of Carpathian Ukraine „with its ancient  motherland, Ukraine“ — as The Pravda newspaper put it – was announced. 

Therefore, modern Ukraine is entirely the product of the Soviet era. We know  and remember well that it was shaped — for a significant part — on the lands of historical  Russia. To make sure of that, it is enough to look at the boundaries of the lands reunited with the Russian state in the 17th century and the territory of the Ukrainian SSR when it left  the Soviet Union. 

The Bolsheviks treated the Russian people as inexhaustible material for their social  experiments. They dreamt of a world revolution that would wipe out national states. That is  why they were so generous in drawing borders and bestowing territorial gifts. lt is no longer  important what exactly the idea of the Bolshevik leaders who were chopping the country  into pieces was. We can disagree about minor details, background and logics behind  certain decisions. One fact is crystal clear: Russia was robbed, indeed. 

When working on this article, l relied on open-source documents that contain well-known  facts rather than on some secret records. The leaders of modern Ukraine and their external  „patrons“ prefer to overlook these facts. They do not miss a chance, however, both inside  the country and abroad, to condemn ”the crimes of the Soviet regime,“ listing among them  events with which neither the CPSU, nor the USSR, let alone modern Russia, have anything  to do. At the same time, the Bolsheviks‘ efforts to detach from Russia its historical  territories are not considered a crime. And we know why: if they brought about  the weakening of Russia, our ill-wishes are happy with that. 

Of course, inside the USSR, borders between republics were never seen as state borders;  they were nominal within a single country, which, while featuring all the attributes  of a federation, was highly centralized – this, again, was secured by the CPSU’s leading  role. But in 1991, all those territories, and, which is more important, people, found  themselves abroad overnight, taken away, this time indeed, from their historical  motherland. 

What can be said to this? Things change: countries and communities are no exception.  Of course, some part of a people in the process of its development, influenced by a number  of reasons and historical circumstances, can become aware of itself as a separate nation  at a certain moment. How should we treat that? There is only one answer: with respect! 

You want to establish a state of your own: you are welcome! But what are the terms? l will  recall the assessment given by one of the most prominent political figures of new Russia,  first mayor of Saint Petersburg Anatoly Sobchak. As a legal expert who believed that every  decision must be legitimate, in 1992, he shared the following opinion: the republics that  were founders of the Union, having denounced the 1922 Union Treaty, must return  to the boundaries they had had before joining the Soviet Union. All other territorial  acquisitions are subject to discussion, negotiations, given that the ground has been  revoked.       

In other words, when you leave, take what you brought with you. This logic is hard to refute.  I will just say that the Bolsheviks had embarked on reshaping boundaries even before  the Soviet Union, manipulating with territories to their liking, in disregard of people’s views. 

The Russian Federation recognized the new geopolitical realities: and not only recognized,  but, indeed, did a lot for Ukraine to establish itself as an independent country. Throughout  the difficult 1990’s and in the new millennium, we have provided considerable support  to Ukraine. Whatever „political arithmetic“ of its own Kiev may wish to apply, in 1991-  2013, Ukraine’s budget savings amounted to more than USD 82 billion, while today, it  holds on to the mere USD 1.5 billion of Russian payments for gas transit to Europe. If  economic ties between our countries had been retained, Ukraine would enjoy the benefit  of tens of billions of dollars. 

Ukraine and Russia have developed as a single economic system over decades  and centuries. The profound cooperation we had 30 years ago is an example  for the European Union to look up to. We are natural complementary economic partners.  Such a close relationship can strengthen competitive advantages, increasing the potential  of both countries. 

Ukraine used to possess great potential, which included powerful infrastructure, gas  transportation system, advanced shipbuilding, aviation, rocket and instrument engineering  industries, as well as world-class scientific, design and engineering schools. Taking over  this legacy and declaring independence, Ukrainian leaders promised that the Ukrainian  economy would be one of the leading ones and the standard of living would be among  the best in Europe. 

Today, high-tech industrial giants that were once the pride of Ukraine and the entire Union,  are sinking. Engineering output has dropped by 42 per cent over ten years. The scale  of deindustrialization and overall economic degradation is visible in Ukraine’s electricity  production, which has seen a nearly two-time decrease in 30 years. Finally, according  to IMF reports, in 2019, before the coronavirus pandemic broke out, Ukraine’s GDP per  capita had been below USD 4 thousand. This is less than in the Republic of Albania,  the Republic of Moldova, or unrecognized Kosovo. Nowadays, Ukraine is Europe’s poorest  country. 

Who is to blame for this? ls it the people of Ukraine’s fault? Certainly not. It was  the Ukrainian authorities who waisted and frittered away the achievements of many  generations. We know how hardworking and talented the people of Ukraine are. They can  achieve success and outstanding results with perseverance and determination. And these qualities, as well as their openness, innate optimism and hospitality have not gone.  The feelings of millions of people who treat Russia not just well but with great affection, just  as we feel about Ukraine, remain the same. 

Until 2014, hundreds of agreements and joint projects were aimed at developing our  economies, business and cultural ties, strengthening security, and solving common social  and environmental problems. They brought tangible benefits to people — both in Russia  and Ukraine. This is what we believed to be most important. And that is why we had  a fruitful interaction with all, l emphasize, with all the leaders of Ukraine. 

Even after the events in Kiev of 2014, l charged the Russian government to elaborate  options for preserving and maintaining our economic ties within relevant ministries  and agencies. However, there was and is still no mutual will to do the same. Nevertheless,  Russia is still one of Ukraine’s top three trading partners, and hundreds of thousands  of Ukrainians are coming to us to work, and they find a welcome reception and support. So  that what the „aggressor state“ is. 

When the USSR collapsed, many people in Russia and Ukraine sincerely believed  and assumed that our close cultural, spiritual and economic ties would certainly last,  as would the commonality of our people, who had always had a sense of unity at their core.  However, events — at first gradually, and then more rapidly — started to move in a different  direction. 

In essence, Ukraine’s ruling circles decided to justify their country’s independence through  the denial of its past, however, except for border issues. They began to mythologize  and rewrite history, edit out everything that united us, and refer to the period when Ukraine  was part of the Russian Empire and the Soviet Union as an occupation. The common tragedy of collectivization and famine of the early 1930s was portrayed as the genocide of the Ukrainian people. 

Radicals and neo-Nazis were open and more and more insolent about their ambitions. They  were indulged by both the official authorities and local oligarchs, who robbed the people  of Ukraine and kept their stolen money in Western banks, ready to sell their motherland  for the sake of preserving their capital. To this should be added the persistent weakness  of state institutions and the position of a willing hostage to someone else’s geopolitical will. 

I recall that long ago, well before 2014, the U.S. and EU countries systematically  and consistently pushed Ukraine to curtail and limit economic cooperation with Russia. We,  as the largest trade and economic partner of Ukraine, suggested discussing the emerging problems in the Ukraine-Russia-EU format. But every time we were told that Russia had  nothing to do with it and that the issue concerned only the EU and Ukraine. De facto  Western countries rejected Russia’s repeated calls for dialogue. 

Step by step, Ukraine was dragged into a dangerous geopolitical game aimed at turning  Ukraine into a barrier between Europe and Russia, a springboard against Russia. inevitably, there came a time when the concept of „Ukraine is not Russia“ was no longer an option.  There was a need for the  ”anti-Russia“ concept which we will never accept. 

The owners of this project took as a basis the old groundwork of the Polish-Austrian  ideologists to create an ”anti-Moscow Russia“. And there is no need to deceive anyone that  this is being done in the interests of the people of Ukraine. The Polish-Lithuanian  Commonwealth never needed Ukrainian culture, much less Cossack autonomy. In Austria-Hungary, historical Russian lands were mercilessly exploited and remained the poorest.  The Nazis, abetted by collaborators from the OUN-UPA, did not need Ukraine, but a living  space and slaves for Aryan overlords. 

Nor were the interests of the Ukrainian people thought of in February 2014. The legitimate  public discontent, caused by acute socio-economic problems, mistakes, and inconsistent  actions of the authorities of the time, was simply cynically exploited. Western countries  directly interfered in Ukraine’s internal affairs and supported the coup. Radical nationalist  groups served as its battering ram. Their slogans, ideology, and blatant aggressive  Russophobia have to a large extent become defining elements of state policy in Ukraine. 

All the things that united us and bring us together so far came under attack. First  and foremost, the Russian language. Let me remind you that the new „Maidan“ authorities  first tried to repeal the law on state language policy. Then there was the law  on the „purification of power“, the law on education that virtually cut the Russian language  out of the educational process. 

Lastly, as early as May of this year, the current president introduced a bill on „indigenous  peoples“ to the Rada. Only those who constitute an ethnic minority and do not have their  own state entity outside Ukraine are recognized as indigenous. The law has been passed.  New seeds of discord have been sown. And this is happening in a country, as I have already  noted, that is very complex in terms of its territorial, national and linguistic composition,  and its history of formation. 

There may be an argument: if you are talking about a single large nation, a triune nation,  then what difference does it make who people consider themselves to be — Russians, Ukrainians, or Belarusians. I completely agree with this. Especially since the determination  of nationality, particularly in mixed families, is the right of every individual, free to make his  or her own choice. 

But the fact is that the situation in Ukraine today is completely different because it involves  a forced change of identity. And the most despicable thing is that the Russians in Ukraine  are being forced not only to deny their roots, generations of their ancestors but also  to believe that Russia is their enemy. It would not be an exaggeration to say that the path  of forced assimilation, the formation of an ethnically pure Ukrainian state, aggressive  towards Russia, is comparable in its consequences to the use of weapons of mass  destruction against us. As a result of such a harsh and artificial division of Russians  and Ukrainians, the Russian people in all may decrease by hundreds of thousands or even  millions. 

Our spiritual unity has also been attacked. As in the days of the Grand Duchy of Lithuania,  a new ecclesiastical has been initiated. The secular authorities, making no secret of their  political aims, have blatantly interfered in church life and brought things to a split,  to the seizure of churches, the beating of priests and monks. Even extensive autonomy  of the Ukrainian Orthodox Church while maintaining spiritual unity with the Moscow  Patriarchate strongly displeases them. They have to destroy this prominent and centuries-old symbol of our kinship at all costs. 

I think it is also natural that the representatives of Ukraine over and over again vote against  the UN General Assembly resolution condemning the glorification of Nazism. Marches  and torchlit processions in honor of remaining war criminals from the SS units take place  under the protection of the official authorities. Mazepa, who betrayed everyone, Petliura,  who paid for Polish patronage with Ukrainian lands, and Bandera, who collaborated with  the Nazis, are ranked as national heroes. Everything is being done to erase from  the memory of young generations the names of genuine patriots and victors, who have  always been the pride of Ukraine. 

For the Ukrainians who fought in the Red Army, in partisan units, the Great Patriotic War  was indeed a patriotic war because they were defending their home, their great common  Motherland. Over two thousand soldiers became Heroes of the Soviet Union. Among them  are legendary pilot lvan Kozhedub, fearless sniper, defender of Odessa and Sevastopol  Lyudmila Pavlichenko, valiant guerrilla commander Sidor Kovpak. This indomitable  generation fought, those people gave their lives for our future, for us. To forget their feat is  to betray our grandfathers, mothers and fathers.       

The anti-Russia project has been rejected by millions of Ukrainians. The people of Crimea  and residents of Sevastopol made their historic choice. And people in the southeast  peacefully tried to defend their stance. Yet, all of them, including children, were labeled  as separatists and terrorists. They were threatened with ethnic cleansing and the use  of military force. And the residents of Donetsk and Lugansk took up arms to defend their  home, their language and their lives. Were they left any other choice after the riots that  swept through the cities of Ukraine, after the horror and tragedy of 2 May 2014 in Odessa  where Ukrainian neo-Nazis burned people alive making a new Khatyn out of it? The same  massacre was ready to be carried out by the followers of Bandera in Crimea, Sevastopol,  Donetsk and Lugansk. Even now they do not abandon such plans. They are biding their  time. But their time will not come. 

The coup d’état and the subsequent actions of the Kiev authorities inevitably provoked  confrontation and civil war. The UN High Commissioner for Human Rights estimates that  the total number of victims in the conflict in Donbas has exceeded 13,000. Among them  are the elderly and children. These are terrible, irreparable losses. 

Russia has done everything to stop fratricide. The Minsk agreements aimed at a peaceful  settlement of the conflict in Donbas have been concluded. I am convinced that they still  have no alternative. In any case, no one has withdrawn their signatures from the Minsk  Package of Measures or from the relevant statements by the leaders of the Normandy  format countries. No one has initiated a review of the United Nations Security Council  resolution of 17 February 2015. 

During official negotiations, especially after being reined in by Western partners, Ukraine’s  representatives regularly declare their „full adherence“ to the Minsk agreements, but are  in fact guided by a position of „unacceptability“. They do not intend to seriously discuss  either the special status of Donbas or safeguards for the people living there. They prefer  to exploit the image of the „victim of external aggression“ and peddle Russophobia. They  arrange bloody provocations in Donbas. In short, they attract the attention of external  patrons and masters by all means. 

Apparently, and l am becoming more and more convinced of this: Kiev simply does not  need Donbas. Why? Because, firstly, the inhabitants of these regions will never accept  the order that they have tried and are trying to impose by force, blockade and threats.  And secondly, the outcome of both Minsk-1 and Minsk-2 which give a real chance  to peacefully restore the territorial integrity of Ukraine by coming to an agreement directly  with the DPR and LPR with Russia, Germany and France as mediators, contradicts  the entire logic of the anti-Russia project. And it can only be sustained by the constant cultivation of the image of an internal and external enemy. And I would add — under  the protection and control of the Western powers. 

This is what is actually happening. First of all, we are facing the creation of a climate of fear  in Ukrainian society, aggressive rhetoric, indulging neo-Nazis and militarising the country.  Along with that we are witnessing not just complete dependence but direct external control,  including the supervision of the Ukrainian authorities, security services and armed forces  by foreign advisers, military „development“ of the territory of Ukraine and deployment  of NATO infrastructure. It is no coincidence that the aforementioned flagrant law  on „indigenous peoples“ was adopted under the cover of large-scale NATO exercises  in Ukraine. 

This is also a disguise for the takeover of the rest of the Ukrainian economy  and the exploitation of its natural resources. The sale of agricultural land is not far off,  and it is obvious who will buy it up. From time to time, Ukraine is indeed given financial  resources and loans, but under their own conditions and pursuing their own interests, with  preferences and benefits for Western companies. By the way, who will pay these debts  back? Apparently, it is assumed that this will have to be done not only by today’s generation  of Ukrainians but also by their children, grandchildren and probably great-grandchildren. 

The Western authors of the anti-Russia project set up the Ukrainian political system in such  a way that presidents, members of parliament and ministers would change but the attitude  of separation from and enmity with Russia would remain. Reaching peace was the main election slogan of the incumbent president. He came to power with this. The promises  turned out to be lies. Nothing has changed. And in some ways the situation in Ukraine  and around Donbas has even degenerated. 

In the anti-Russia project, there is no place either for a sovereign Ukraine or for the political  forces that are trying to defend its real independence. Those who talk about reconciliation  in Ukrainian society, about dialogue, about finding a way out of the current impasse are  labelled as „pro-Russian“ agents. 

Again, for many people in Ukraine, the anti-Russia project is simply unacceptable.  And there are millions of such people. But they are not allowed to raise their heads. They  have had their legal opportunity to defend their point of view in fact taken away from them.  They are intimidated, driven underground. Not only are they persecuted for their  convictions, for the spoken word, for the open expression of their position, but they are also  killed. Murderers, as a rule, go unpunished.       

Today, the ”right“ patriot of Ukraine is only the one who hates Russia. Moreover, the entire  Ukrainian statehood, as we understand it, is proposed to be further built exclusively on this  idea. Hate and anger, as world history has repeatedly proved this, are a very shaky  foundation for sovereignty, fraught with many serious risks and dire consequences. 

All the subterfuges associated with the anti-Russia project are clear to us. And we will never  allow our historical territories and people close to us living there to be used against Russia.  And to those who will undertake such an attempt, I would like to say that this way they will  destroy their own country. 

The incumbent authorities in Ukraine like to refer to Western experience, seeing it  as a model to follow. Just have a look at how Austria and Germany, the USA and Canada live next to each other. Close in ethnic composition, culture, in fact sharing one language, they  remain sovereign states with their own interests, with their own foreign policy. But this does  not prevent them from the closest integration or allied relations. They have very conditional,  transparent borders. And when crossing them the citizens feel at home. They create  families, study, work, do business. Incidentally, so do millions of those born in Ukraine who  now live in Russia. We see them as our own close people. 

Russia is open to dialogue with Ukraine and ready to discuss the most complex issues. But  it is important for us to understand that our partner is defending its national interests but  not serving someone else’s, and is not a tool in someone else’s hands to fight against us. 

We respect the Ukrainian language and traditions. We respect Ukrainians‘ desire to see  their country free, safe and prosperous. 

l am confident that true sovereignty of Ukraine is possible only in partnership with Russia.  Our spiritual, human and civilizational ties formed for centuries and have their origins  in the same sources, they have been hardened by common trials, achievements  and victories. Our kinship has been transmitted from generation to generation. It is  in the hearts and the memory of people living in modern Russia and Ukraine, in the blood  ties that unite millions of our families. Together we have always been and will be many  times stronger and more successful. For we are one people. 

Today, these words may be perceived by some people with hostility. They can be interpreted  in many possible ways. Yet, many people will hear me. And I will say one thing – Russia has  never been and will never be „anti-Ukraine“. And what Ukraine will be — it is up to its  citizens to decide.       

Publication status

Published in sections: News, Transcripts

Publication date: July 12, 2021, 17:00

Direct link: en.kremlin.ru/d/66181      

Aktualisiert am Donnerstag,

d. 8. September 2022,

Dr. Dieter Weigert,

Berlin – Prenzlauer Berg

Aus GENF: Eine freie Stimme der „freien Welt“ – gegen MAINSTREAM und gekaufte Journaille

Der COURRIER, eine Tageszeitung aus Genf, veröffentlicht auch manchmal Provokatives, Anti-Mainstream! Dazu gehört Geschäftssinn, Gefühl für die Red Lines, in Zeiten der NATO-Kriege ein Gespür, wieweit man in der neutralen Schweiz gehen kann, wenn man sich mit den großen Nachbarn Frankreich, Italien und Deutschland und der Wallstreet anlegt.

DENNOCH: Vor einigen TAGEN entschied sich die Redaktion für die Veröffentlichung einer solchen Provokation: ich zitiere –

ON NOUS ÉCRIT

Une guerre téléguidée 

LUNDI 22 AOÛT 2022 VOTRE LETTRE

Marcel gerber pointe le rôle des Etats-Unis dans le déclenchement du conglit russo-ukrainien.

Ein Leserbrief! Wer sich bei deutschen Leserbriefredaktionen schon einmal um die Veröffentlichung eines Beitrages bemüht hat, versteht die Hintergründe! Es muss passen !!! Aber es soll auch ANECKEN ! Ein sehr schmaler Grat – denn der Beitrag soll auch keinen der etwa 7 000 Leser davon abhalten, die Ausgabe des nächsten Tages zu kaufen.

Kriegszerstörungen im Stadion von Donezk

Hier nun der volle Text des Beitrages:

La guerre actuelle en Ukraine est une guerre provoquée et voulue par les USA contre la Russie, avec la complicité active du Royaume-Uni, de la France et du Canada. Leur vieux désir de dominer ce pays, de supprimer un adversaire (URSS ou Russie) et de piller ses immenses richesses naturelles est loin de dater de la période actuelle et a été très souvent avancé et théorisé par l’élite politique US. Un des buts de cette guerre est aussi d’obliger l’UE à couper tous liens économiques avec la Russie quelles qu’en soient les conséquences pour les peuples européens ou du tiers monde.

La Russie a tout fait pour éviter cette guerre programmée, en exigeant en particulier depuis 2015 que soient respectés les accords de Minsk et la non-appartenance de l’Ukraine à l’OTAN. Mission impossible puisque contraire à la politique imposée par les USA et leur bras armé l’OTAN. La Russie, avec son pouvoir corrompu et donc fragile, privilégie pourtant la stabilité (ou la coexistence pacifique comme l’URSS auparavant) afin que ce pouvoir ne soit pas mis en question.

Cette guerre US à débuté par la préparation et la réussite du coup d’Etat de 2014, qui a nécessité un investissement avoué de 5 milliards de dollars. Elle s’est poursuivie ensuite par les bombardements continus sur le Donbass et par l’encadrement et l’armement aux normes de l’OTAN de l’armée ukrainienne et de ses régiments néonazis, avec des instructeurs US, canadiens, anglais et français. Ainsi qu’avec des manœuvres militaires internationales sur le sol ukrainien et navales en mer Noire.

La guerre «chaude» actuelle date du 16 février dernier en conformité avec la décision du gouvernement Zelenski du printemps 2021 de reconquérir militairement le Donbass et la Crimée. Ce jour-là a commencé le bombardement massif des républiques autoproclamées, prélude à leur invasion par les troupes massées dans la région, régiments néonazis en tête, pour faire le «nettoyage», soit l’éradication des ressortissants russophones ayant soutenu l’autonomie de leur région dans le cadre ukrainien. Les rapports quotidiens de l’OSCE démontrent que les bombardements sur le Donbass ont été multipliés par 50 à partir du 16 février.

L’«opération spéciale» russe du 24 février a donc été rendue inéluctable, ce que savait pertinemment l’auteur réel de cette guerre, le gouvernement des USA, ce qui a permis à Biden et consorts de l’annoncer avec certitude en indiquant sa date à quelques jours près. Dès la fin de l’URSS, certains milieux dirigeants US annonçaient déjà une future guerre russo-ukrainienne…

Marcel Gerber,
Le Mont

Man muss sich den ersten Satz noch einmal auf der Zunge zergehen lassen:

„Der aktuelle Krieg in der Ukraine ist ein Krieg, der durch die USA mit der aktiven Komplizenschaft des Vereinigten Königreiches, Frankreichs und Kanadas gegen Russland provoziert und gewollt wurde.“

Wer in einer deutschen bürgerlichen Mainstream-Zeitung der letzten Wochen mir einen derartig brisanten Beitrag zuschicken kann, erhält in meiner Berliner Stammkneipe ein gutes großes Freibier !

Dr. Dieter Weigert, Berlin Prenzlauer Berg, 22. August 2022

Ein heißer Herbst – und ein sehr kalter Winter

Die Führung der Volksrepublik CHINA hat eine ernste WARNUNG veröffentlicht – keine der seit Jahrzehnten belächelten „letzten Warnungen“, sondern den Aufmarsch der PLA zu Wasser, auf dem Boden und in der Luft.

Aber: die USA nehmen diese Fakten nicht zur Kenntnis, sie provozieren weiter, sie planen die Verheizung Tausender Taiwan-Chinesen ebenso wie sie Ukrainer, Polen, Slowaken etc. vor die russische Artillerie als Zielscheibe aufstellen.

Manche Experten verweisen auf die aus fünftausend JAHREN sprichwörtliche stammende chinesische GEDULD !

China ist nicht wütend –

China sammelt sich

Ich zweifle an der Weisheit dieser Experten! Ich zweifle auch an der Prognose jener „Fachleute“, die China erst im Jahre 2035 in die Lage versetzt sehen, militärisch mit den USA gleichzuziehen. China ist nicht nur gesellschaftspolitisch und ökonomisch ein anderes Tempo gewöhnt als die USA oder die Staaten Westeuropas, die PLA beschleunigt konventionell, nuklear, im Weltraum und auf allen Ozeanen auf allen Gebieten in einem Maße, wie es bisher in der Geschichte nicht bekannt war.

Was für manche Politik- und Militärwissenschaftler des Westens im Vorbeigehen notiert wurde – der Einsatz der PLA im System der UN-Friedenstruppen – ist für die chinesische Führung ein willkommener globaler militärischer Lernprozess und ein wichtiges Element im Aufbau und Ausbau politischer stabiler Beziehungen in Afrika, im Nahen Osten.

Angesichts solcher harten Fakten ist eine erfolgreiche militärische Aktion (vergleichbar mit dem Vorgehen Russlands in der Ukraine) der PLA gegenüber den Streitkräften Taiwans im Herbst d.J. durchaus möglich.

Zu den geopolitischen Fragen, die eine derartige Entscheidung Pekings aufwirft, sollte man sich die Resonanz der chinesischen Medien auf die bemerkenswerten Reden des russischen Präsidenten Putins und seines Verteidigungsministers Schoigu in den letzten Wochen vor internationelem hochrangigen internationalen Politikern und Militärs ansehen.

Putins Rede auf der Moskauer Sicherheitskonferenz überschrieb RT.de , „Russlands Botschaft an die Welt: Reicht uns die Hand, wir helfen euch auf dem Weg in die Freiheit“, )Kernsatz:“Überang von der Dominanz einer einzigen globalen Führung hin zu mehreren Gravitationszentren“)

Sowohl Putin als auch Schoigu betonen die zentrale Rolle des Militärs:

„Die Rolle militärischer Tätigkeit ändert sich in der neuen Wirklichkeit. Das Militär garantiert nicht nur eine sichere Umgebung für die wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern durch militärische Zusammenarbeit schafft es Vorhersagbarkeit und Vertrauen zwischen Ländern.“

In ihrer Plazierung auf internationaler Ebene, in der gewählten Öffentlichkeit sind diese Thesen von strategischer Bedeutung – bisher auch nicht negativ kommentiert aus CHINA, was man sich vielleicht in den Büros der Annalena Baerbock, Ricarda Lang, Norbert Röttgen so sehnlichst wünschte, sondern solche Töne aus Beijing:

As the US attempts to sustain hegemony, China, Russia safeguard international order, justice

By Global Times Published: Aug 18, 2022 11:25 PMIllustration: Chen Xia/GT

Illustration: Chen Xia/GT
How to evaluate the strength of a major power? To see its attitude toward its opponents. In his press briefing on Wednesday, US State Department Spokesman Ned Price referred to China-Russia relationship as a „burgeoning“ one, which is „of concern“ because the vision they have for the international order is „starkly at odds to the liberal vision“ and „with the underpinnings of the international system that have been in place for some eight decades following the end of the Second World War.“

The US concerns toward China and Russia are also reflected in the latest massive coverage in the Western media about China sending troops to Russia to participate in the „Vostok“ exercises, and the hype of the so-called threat from the two countries.

A thief crying „stop thief.“ The US‘ concerns about the China-Russia relationship are the product of US‘ own strategic anxiety. Washington worries that the US-centered international order established after WWII would collapse, and the coordination between China and Russia in the security realm could offset US‘ influence in the international order the US has long dominated.

US‘ strategic anxiety stems from the fact that the US is declining, said Zhang Tengjun, deputy director of the Department for Asia-Pacific Studies at the China Institute of International Studies. „The US maintains its strategic competition posture with China and Russia simultaneously in the directions of Ukraine and the Asia-Pacific. Under such circumstances, if China and Russia get closer, it will affect US‘ deployment of resources in the two directions and hinder its efforts to dominate regional order. But US‘ current strength does not allow it to focus on both,“ said Zhang.

The mismatch of US‘ strength and its mentality of viewing itself as the world’s No.1 is the root cause of the existing division and chaos of the world. Zhang held the view that the crux of the problem is not what China and Russia have done or not done, but whether the US and the West can overcome their fears and anxiety about their own decline.

From the perspective of the international order, the US is the most prominent representative of hegemonism, while China and Russia are actually defending the international order, fairness and justice. Cui Heng, an assistant researcher at the Center for Russian Studies at East China Normal University, believes that the strategic cooperation between China and Russia injects positive momentum into the international community. 

„When the US-led NATO bombed Yugoslavia more than 20 years ago, no force could restrain the hegemony of the US. Can the US still do this today? Obviously not. At the regional level, the coordination between China and Russia is a constructive force. Taking Afghanistan as an example. The US left a mess, but in the end it is China, Russia and other neighboring countries that are helping clean up the mess,“ said Cui, adding that those who twist China-Russia relations reflect their wretched purposes, short-sightedness as well as failure to understand that the continuous strengthening of this bilateral relationship serves for world peace and stability.

Henry Kissinger, former US secretary of state, said in a recent interview with the Wall Street Journal that „we are at the edge of war with Russia and China on issues which we partly created, without any concept of how this is going to end or what it’s supposed to lead to.“ Sadly, even though Kissinger’s advice serves for US interests, the mainstream elites in the US who have slipped into the abyss of American political correctness won’t heed such advice. If the US goes its own way to become enemies with China and Russia, it is isolating itself in the world.

Wer glaubt, das sei eine Eintagsfliege, dem ist die Lektüre jenes Artikels aus der nämlichen GLOBAL TIMES vom März empfohlen:

Mutual trust between China and Russia is a valuable asset for global stability

By Wu Dahui Published: Mar 24, 2022 07:23 PMChina Russia Photo: VCG

China Russia Photo: VCG

The US-led West has not stopped its ill-intentioned attempt to coerce China on the Ukraine issue since the outbreak of the conflict.

From threatening sanctions on China and hyping the idea that „China had prior knowledge“ of Russia’s action at the beginning of the clash to falsely claiming „China colluding with Russia,“ „China willing to give military supports to Russia“ and „China weakens West’s sanctions on Russia“ in March, these groundless accusations all highlight Washington’s unbridled arrogance and hegemony.

In the current international situation, no matter how China handles its relationship with Russia, Western countries will not be satisfied and will think that China is secretly helping Russia. Even if China, Russia’s largest trading partner, maintains normal economic and trade relations with Russia, it will be considered to be contradicting the Western sanctions against Russia.

For instance, China recently announced to accept the import of wheat from the whole territory of Russia, and Russia announced the China-Mongolia-Russia natural gas corridor plan. These cooperation plans have been discussed by China and Russia for a long time, just because they are announced close to the Russia-Ukraine conflict, some in Western countries assumed that China is actively bailing Russia out. Yet, China’s humanitarian assistance to Ukraine has been neglect by the West. 

In fact, the West’s suppression of China is not due to China’s attitude toward Russia, but because of the rapid development of China’s national strength. Although China has repeatedly emphasized that it has no intention of challenging the US, as long as China has the strength to challenge it, or even only getting close to the US, it is viewed as a huge threat already.

In the US‘ logic, after China has the strength, it can have the willingness to challenge the US anytime it wants. Therefore, whether China is a rivalry against the US or not, it’s up to the US to decide. And this is what the West calls a structural contradiction between the two largest economies in the world.

In dealing with international affairs, China always makes its own judges according to the actual situation, justice and its own national interests. These factors are equally important in making proper foreign policies. Even as justice in international affairs has been arbitrarily twisted by a US-led circle, in the end, a country that arbitrarily smears and kidnaps international justice will eventually be despised by the international community.

The China-Russia strategic partnership is based on a similar basic understanding of the world today and the national interests of both countries. However, the China-Russian relationship is not an alliance after all, and the two countries‘ perceptions of international affairs and their national interests cannot completely overlap.

Since the Russia-Ukraine conflict, China has made it clear that it respects the sovereignty and territorial integrity of all countries, including Ukraine. China and Russia have different positions and views on certain regional and international issues. But this does not hinder the overall situation of China-Russia strategic cooperation.

Although China and Russia’s strategic cooperation is a bilateral relationship, it has global significance and is directly related to the stability of the region and the world. This is also the international responsibility that China and Russia should shoulder as the permanent members of the United Nations Security Council.

It’s hard to imagine what would the world be like without the strategic cooperation between China and Russia? As China’s Ambassador to the US, Qin Gang, recently noted China’s trusted relations with Russia is not a liability. It’s an asset in the international efforts to solve the crisis in a peaceful way. In other words, maintaining the stability of China-Russian relations is a key element of global harmony.

The core essence of the China-Russia strategic partnership of coordination is non-alignment, non-confrontation, and non-targeting of third parties. This is a new security concept that is completely different from the Cold War mentality that Western countries adhere to. Neither China nor Russia has the will to move toward an alliance and choose to confront the West.

In the face of the turbulent international situation surrounding the Ukraine crisis, China and Russia do not need and have no intention of forming an alliance, and China has no obligation or desire to cut China-Russia strategic cooperation. Bilateral ties only need to maintain the level and rhythm of the original strategic cooperation. It will be the greatest contribution to world stability and development.

The author is the deputy dean of the Russian Institute of Tsinghua University. bizopinion@globaltimes.com.cn

Machen wir uns auf einen Heißen Herbst gefasst !!!

Dr. Dieter Weigert,Berlin, 20. August 2022